Ab 2025 gelten die WCAG-Richtlinien nicht mehr nur für öffentliche Einrichtungen – auch Unternehmen, darunter kleine und mittlere Unternehmen (KMUs), sind ab diesem Zeitpunkt gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Websites und digitalen Anwendungen barrierefrei zu gestalten. Doch was genau steckt hinter diesen Standards, und wie kannst du sicherstellen, dass deine digitalen Inhalte allen Menschen zugänglich sind?
ab 2025
insbesondere für Menschen mit Behinderungen
durch verbesserte Benutzerfreundlichkeit
für digitale Inhalte und Anwendungen
Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre bestehenden Websites und digitalen Produkte barrierefrei zu gestalten. Oft mangelt es an Know-how, wie die WCAG-Richtlinien konkret umgesetzt werden können. Auch die Sorge, dass Barrierefreiheit teuer und kompliziert ist, schreckt einige ab. Doch die Realität sieht anders aus: Mit einer klaren Strategie lässt sich Barrierefreiheit effizient und nachhaltig umsetzen.
Keine Sorge – wir sind hier, um zu helfen!
Alina und unser Team prüfen deine Website oder entwickeln gemeinsam mit dir die passende Strategie. Melde dich einfach bei uns!
Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) definieren Standards, die digitale Inhalte für alle Menschen zugänglich machen. Sie basieren auf vier zentralen Prinzipien:
Inhalte müssen für alle User zugänglich sein. Das bedeutet zum Beispiel, dass Bilder mit Textalternativen versehen werden, damit sie von Screenreadern vorgelesen werden können. Auch Farben und Kontraste sollten so gestaltet sein, dass Menschen mit Sehschwächen sie problemlos erkennen können.
Websites und Anwendungen sollten so gestaltet sein, dass sie einfach zu steuern sind – etwa durch die Navigation per Tastatur, ohne zwingend eine Maus nutzen zu müssen.
Digitale Inhalte sollten klar und leicht verständlich sein. Dazu gehört eine gut strukturierte Navigation und verständliche Sprache, die auch für Menschen mit kognitiven Einschränkungen zugänglich ist.
Inhalte müssen mit unterstützenden Technologien wie Screenreadern oder Braille-Tastaturen kompatibel sein, damit alle User darauf zugreifen können.
✅ Prüfe, ob du unter das neue Gesetz fällst
✅ Analysiere den Stand deiner digitalen Barrierefreiheit
✅ Plane Verbesserungen: Alt-Texte, Tastaturnavigation, verständliche Sprache etc.
✅ Erstelle eine Barrierefreiheitserklärung nach dem EU-Standard
✅ Hole dir Unterstützung – wir helfen dir gerne
Wir bei SIWA unterstützen dich dabei, die Anforderungen der WCAG umzusetzen und deine digitalen Inhalte barrierefrei zu gestalten:
Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und einem Jahresumsatz unter 2 Millionen Euro sind grundsätzlich von der Pflicht ausgenommen.
Aber: Barrierefreiheit kann trotzdem ein Wettbewerbsvorteil sein und wird z. B. bei öffentlichen Ausschreibungen immer öfter vorausgesetzt.
In diesem Fall kann eine Barrierefreiheitserklärung auf der Website helfen. Diese:
beschreibt den aktuellen Stand der Barrierefreiheit deiner Website/App
zeigt auf, welche Inhalte (noch) nicht barrierefrei sind und warum
nennt eine Kontaktmöglichkeit für Rückmeldungen (Feedback-Mechanismus)
Eine Erklärung allein ersetzt aber keine Maßnahmen – sie dient eher als Transparenzinstrument und kann helfen, Bußgelder zu vermeiden oder Beschwerden zu entschärfen.
Die Umsetzung der WCAG-Richtlinien ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch eine Chance, dein Unternehmen zukunftsfähig zu machen und ein breiteres Publikum anzusprechen. Barrierefreiheit verbessert nicht nur die Usererfahrung, sondern stärkt auch dein Image als modernes und inklusives Unternehmen.
Kontaktiere uns, um mehr darüber zu erfahren, wie du deine digitalen Inhalte barrierefrei und zukunftssicher gestalten kannst!
Unsere Lösungen haben sich in verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen bewährt.
Kontakt aufnehmen